Donaueschingen

Leider sind heue nur wenige Gleise von dem damals so umfangreichem Gleisplan erhalten geblieben. Die Gleise in Orange sind alle abgebaut, wobei die Gleise 14/15 (zwischen 13 und 16) noch als "Stumpfgleise" vorhanden sind. Das grüne Gleis 16 ist jedoch heute noch vorhanden und wird als Ladegleis für Militärgut und Agrarwaren genutzt. Auch ein kleiner Teil von Gleis 8 ist erhalten geblieben und dient heute zur Abstellung der Hzl - Triebzüge. Die Verlängerung dieses Gleises Richtung Nordwesten wurde früher als Gleisanschluss zum ehemaligen Proviantlager genutzt. Dieses Gleis ist teilweise auch noch vorhanden, aber auch ohne Weichenanschluss. Der Gleisanschluss im Süden der Ladestraße diente früher für die Verladung der Agrarwaren, da die Silos mit der neuen Verlademöglichkeit erst seit den 80er Jahren vorhanden sind. In östliche Richtung diente dieses Gleis auch zur Bedienung einer kleinen Bahnschlosserei mit Lokschuppen. Auch von diesen Gleisen ist heute kaum noch etwas zu sehen. Im Osten des Bahnhofes befanden sich außerdem zwei lange Abstellgleise in Richtung Hüfingen, sowie ein zusätzliches Einfahrtsgleis durch welches es möglich war den Bahnhof Richtung Hüfingen über Gleis 1 und 2 zu verlassen. An dieser Stelle sei außerdem noch zu erwähnen, dass dieses Gleis Anfang 1900 noch einen Anschluss zu einem vierständigen Lokschuppen besaß. 

Auf dem großen Bild sind die Gleise 14 und 15 im Jahr im Jahr 1987 zu sehen. Während die beiden Gleise früher noch befahrbar waren, sind sie heute nicht mehr mit einer Weiche angeschlossen (Bild oben rechts). Beim großem Umbau im Jahr 2007 hat die Bahn nämlich sämtliche Gleise in Donaueschingen abgebaut. Im zweiten Bild auf der rechten Seite sind die Gleise 14/15, sowie 16 von der anderen Seite sichtbar. Das letzte Bild zeigt das Gelände der ehemaligen Güterhalle, sowie links der Rest von Gleis 8 (Abstellgleis für Triebwägen).

Unten sind die Gleisanlagen in der Gesamtübersicht dargestellt (April 2017):

 

Hüfingen

Hüfingen besitzt momentan noch einen relativ großen Gleisplan. Jedoch sind alle Gleise (bis auf 302) nicht mehr in Verwendung. Die Weiche 307 verbindet das Streckengleis mit dem alten Anschluss zum Sägewerk. Ein Tor trennt den Bahnhof von dem Betriebsgelände, wobei die Gleise hier kaum noch sichtbar sind. Der Anschluss war bis ca. 2002/2003 in Betrieb und wurde von Donaueschingen aus bedient. Im unteren Bereich des Bahnhofs war der Bahnsteig früher weiter unten, also an Gleis 301. Deshalb diente dieses Gleis auch als erstes Streckengleis des Bahnhofes. Rechts davon waren zwei Verladegleise vorhanden, welche unter anderem auch die Firma Raiffeisen bedienten. Heute stehen auf diesen beiden Gleisen Wohnhäuser. Da ab 2018 die Arbeiten für die Elektrifizierung der hinteren Höllentalbahn beginnen, werden die Gleise 301/303/4 während der Streckensperrung abgebaut bzw. es werden wahrscheinlich die Weichenverbindungen 307/308 entfernt. Auch in dieser Skizze sind die Gleise in Orange abgebaut und die blauen/grauen Gleise stellen die noch liegenden Gleise dar.

Auf dem großen Bild ist links das neue und rechts das alte Streckengleis dargestellt  (301/302). Auf der rechten Seite werden gerade die neuen Häuser auf dem Gelände der Verladegleise gebaut. Vor dem Bau konnte man noch Überreste dieser Gleise in einer alten Lagerhalle sehen (siehe Bild oben rechts). Auf dem zweiten Bild rechts ist in Bildmitte der Abzweig zum Anschluss zu sehen (Weiche 307). Das letzte Bild zeigt rechts das Ende des Gleises 301 (früher noch länger) und in Bildmitte hinten das Tor zum Betriebsgelände des Sägewerkes.